So viel zur Erkenntnis. Diese darf nämlich auch eine kleine sein. Nämlich die, dass Erkenntnisse, wie auch so vieles andere im Universum, in ihrer einzigartigen Erleuchtung vergänglich sind. Und dehnbar. Weil sie in Vergessenheit geraten, aber auch, weil sich das Gemüt immerwährend im Fluxus von Raum und Zeit befindet. Die Gegenwart ist die Koalition der Vergangenheit und der Zukunft, wo die Erkenntnis von gestern mit dem Unwissen von morgen Kompromisse feiert. Überzeugungen sind halt doch fast mehrheitlich auch nur Prioritäten deren Reihenfolge der Situation unterliegt.
Wiener Schluckauf
Auf diesem Block werden schriftliche Schluckäufe hinterlassen. So wie das reelle Aufstoßen, sollen auch sie Anstöße sein. Anstöße für weiteres Aufstoßen.
Dienstag, 9. November 2010
schnackerl-gackerl
Mittwoch, 1. September 2010
es gibt ein ziel, aber es gibt keinen weg - das was wir weg nennen, ist eigentlich zögern........... Kafka
kürzlich beim cafétrinken gelesen und mir gedacht - auch kein schlechter schluckauf
wir zögern uns durchs Leben und glauben das ist der normale Weg,
qualitatives Zögern als Ziel
Zen
wir zögern uns durchs Leben und glauben das ist der normale Weg,
qualitatives Zögern als Ziel
Zen
Samstag, 28. August 2010
Gestaltung
Zu Bübchens Post: Das wahrscheinlich Wichtigste ist zu erkennen, dass man sein Leben selbst gestalten kann. Das wär der 1. Schritt. Was ist nun der 2. ? Danach zu handeln? Wer macht das schon? Das Leben wird bestimmt durch eine Vielzahl von Außeneinflüssen, die die Gestaltungsmöglichkeit einschränken, abwürgen, zunichte machen.
Ein von mir oft gedachter Gedanke lautet in etwa: Alles geht sowieso nicht, wenn dann kann es nur als bestmöglicher Kompromiss funktionieren. Kompromiss aus Arbeit - Freizeit, Familienleben - Freunde, Faulenzen - Sport, Fressen - Fasten etc. etc. Da steckt aber wahrscheinlich auch der Fehler, ich glaube nicht mehr an das Glück, ich glaube nur mehr an Grautöne und Grautöne rechtfertigen kein Verlassen des Schneckenhauses. Vielleicht rechtfertige ich damit aber auch nur meine Tatenlosigkeit. Tja.
Lieber K. .... ich geh schlafen. Man sieht sich beim nächsten Exzess - wenigstens was handfestes - kein Kompromiss
Ein von mir oft gedachter Gedanke lautet in etwa: Alles geht sowieso nicht, wenn dann kann es nur als bestmöglicher Kompromiss funktionieren. Kompromiss aus Arbeit - Freizeit, Familienleben - Freunde, Faulenzen - Sport, Fressen - Fasten etc. etc. Da steckt aber wahrscheinlich auch der Fehler, ich glaube nicht mehr an das Glück, ich glaube nur mehr an Grautöne und Grautöne rechtfertigen kein Verlassen des Schneckenhauses. Vielleicht rechtfertige ich damit aber auch nur meine Tatenlosigkeit. Tja.
Lieber K. .... ich geh schlafen. Man sieht sich beim nächsten Exzess - wenigstens was handfestes - kein Kompromiss
Mittwoch, 25. August 2010
BLOCK-JOB: Block-Job
BLOCK-JOB: Block-Job: "Liebe Underdogs, Dieser Block soll zur allgemeiner Erheiterung führen, - und mit allgemein meine ich worldwide. Jeder der glaubt, er kann ..."
Tja - gor so a Griss is nit um den Blog. Do miassn ma eindeutig no Medienarbeit leisten
Tja - gor so a Griss is nit um den Blog. Do miassn ma eindeutig no Medienarbeit leisten
Dienstag, 24. August 2010
Dem Ansatz
des letzten Post folgend, ist mir etwas Weiteres eingefallen.
Wenn man keine gegenwärtigen Erkenntnisse umsetzen kann,- worauf baut dann das Leben auf?
Gehen wir mal von der Systemtheorie aus. Wenn Erkenntnisse nicht umgesetzt werden, wenn es keine Konsequenzen gibt, dann gibt es auch keine Systemänderung.
Das vorhandene System ist eine Mischung aus übernommen und erlernten Schlussfolgerungen, wie das Wunder Mensch, also auch man selbst, so funktioniert.
Ein komplexes System des Verstehens. Wie wir etwas verstehen, determiniert unser Leben.
Beispiel Zielsetzung: Mit der Erreichung von Zielen steigert sich die Zufriedenheit im Leben. Mach die Schule, mach die Uni, mach Karriere und dann noch ein paar Kinder. Mit jedem dieser Schritte kommt man dem Glück näher.
Wie viel Menschen verstehen das Leben auf diese Art und Weise? Ich sage mal statistisch unverfänglich – ein ganzer Haufen, wenn nicht sogar die Mehrzahl.
Die meisten davon haben sich diese Art, die Zufriedenheit zu jagen, nicht selbst ausgedacht. Trotzdem unterwerfen sie ihr ganzes Dasein diesem Verständnis. Einem Verständnis das tatsächlich davon ausgeht, dass es darum geht, wie es mir morgen, in einem Monat oder in ein paar Jahren geht.
Jetzt treffe ich in letzter Zeit immer mehr Menschen, die sich wundern, warum das Erreichen ihrer Ziele nicht zur erwarteten Zufriedenheit geführt hat.
Viele werden dann aber etwas ruhiger, wenn sie ihre Energie in ein neues Zukunftsprojekt stecken können. Das System bleibt gleich – Unzufriedenheit in der Gegenwart wird überwunden durch erwartetes Glück in der Zukunft.
Ich gehöre selbst dazu. Mehr als ich zugeben möchte.
Gestern hatte ich dann einen Schluckauf. Ein fast spirituelles Erlebnis, ein kleines Erdbeben.
Manchmal stehe ich ganz plötzlich als Zuschauer da. Außerhalb und nicht mittendrin in den Verstrickungen. Des Leben nicht als Brett vor dem Kopf, sondern weit weg von mir. Und ich schaute es mir interessiert an. Dann fragte ich mich irgendwann, was zum Teufel habe ich mit dem Scheiß zu tun.
Was hat denn das ganze absurde Ding mit mir zu tun?
Die Antwort kam von einem vorbei laufenden Eichhörnchen:
Nüsse!
Wenn man keine gegenwärtigen Erkenntnisse umsetzen kann,- worauf baut dann das Leben auf?
Gehen wir mal von der Systemtheorie aus. Wenn Erkenntnisse nicht umgesetzt werden, wenn es keine Konsequenzen gibt, dann gibt es auch keine Systemänderung.
Das vorhandene System ist eine Mischung aus übernommen und erlernten Schlussfolgerungen, wie das Wunder Mensch, also auch man selbst, so funktioniert.
Ein komplexes System des Verstehens. Wie wir etwas verstehen, determiniert unser Leben.
Beispiel Zielsetzung: Mit der Erreichung von Zielen steigert sich die Zufriedenheit im Leben. Mach die Schule, mach die Uni, mach Karriere und dann noch ein paar Kinder. Mit jedem dieser Schritte kommt man dem Glück näher.
Wie viel Menschen verstehen das Leben auf diese Art und Weise? Ich sage mal statistisch unverfänglich – ein ganzer Haufen, wenn nicht sogar die Mehrzahl.
Die meisten davon haben sich diese Art, die Zufriedenheit zu jagen, nicht selbst ausgedacht. Trotzdem unterwerfen sie ihr ganzes Dasein diesem Verständnis. Einem Verständnis das tatsächlich davon ausgeht, dass es darum geht, wie es mir morgen, in einem Monat oder in ein paar Jahren geht.
Jetzt treffe ich in letzter Zeit immer mehr Menschen, die sich wundern, warum das Erreichen ihrer Ziele nicht zur erwarteten Zufriedenheit geführt hat.
Viele werden dann aber etwas ruhiger, wenn sie ihre Energie in ein neues Zukunftsprojekt stecken können. Das System bleibt gleich – Unzufriedenheit in der Gegenwart wird überwunden durch erwartetes Glück in der Zukunft.
Ich gehöre selbst dazu. Mehr als ich zugeben möchte.
Gestern hatte ich dann einen Schluckauf. Ein fast spirituelles Erlebnis, ein kleines Erdbeben.
Manchmal stehe ich ganz plötzlich als Zuschauer da. Außerhalb und nicht mittendrin in den Verstrickungen. Des Leben nicht als Brett vor dem Kopf, sondern weit weg von mir. Und ich schaute es mir interessiert an. Dann fragte ich mich irgendwann, was zum Teufel habe ich mit dem Scheiß zu tun.
Was hat denn das ganze absurde Ding mit mir zu tun?
Die Antwort kam von einem vorbei laufenden Eichhörnchen:
Nüsse!
Montag, 16. August 2010
2010 - Ein Jahr geschlafen
und ich denke wir sind jetzt wieder fit.......
Ich reaktiviere hiermit den Schluckauf!
Die Welt ist immer noch nicht untergegangen, aber sie ist ihrem Ende zumindest näher gekommen - also wird keiner nachtragend sein.
Der Kampf um das tägliche Stück Zufriedenheit. Egal was man macht, was man geschafft hat oder was man glaubt noch machen zu müssen, am Ende hängt alles nur in der Gegenwart, - und die Gegenwart ist banal - der Intellekt trägt wenig zur Zufriedenheit bei.
Das Leben wird zur Totgeburt, wenn es der Vergangenheit oder Zukunft überantwortet wird.
Das ist jetzt natürlich keine große Erkenntnis, aber in letzer Zeit habe ich immer öfter das Gefühl, dass offensichtliche Erkenntnisse nur aufgrund ihrer Einfachheit nicht zu Konsequenzen führen. Begreifen ist aber noch die einfachste Übung, die Umsetzung bedeutet sich selbst zu ändern - und das ist die Krux - ohne Konsequenzen scheitert man auch an der einfachste Erkenntnis.
Das ist mein heutiger Schluckauf.
Ich kann schon rethorisch irgendwelche Schlussfolgerungen um mich schmeißen. Alles aber nur Mundstuhl, wenn die Schlussfolgerungen nicht dazu führen, dass sie automatisch Konsequenzen in mir, im Moment haben.
Wir begreifen viel - Die Brutalität der Gesellschaft. Das trotzdem nicht alles was geblasen wird Trübsal ist. Das es die Möglichkeit gibt seine Konditionierung abzulegen und gleichzeitig die tragische Realität eine Arbeitsdrohne zu sein.
Alle wissen, wie es sein sollte - aber nur ein paar schaffen es, auch nur die einfachsten Soll-Erkenntnissen zum gelebten Zustand zu machen.
Ich verstehe diese Zeilen als Auto-Ass-Kick.
Ich reaktiviere hiermit den Schluckauf!
Die Welt ist immer noch nicht untergegangen, aber sie ist ihrem Ende zumindest näher gekommen - also wird keiner nachtragend sein.
Der Kampf um das tägliche Stück Zufriedenheit. Egal was man macht, was man geschafft hat oder was man glaubt noch machen zu müssen, am Ende hängt alles nur in der Gegenwart, - und die Gegenwart ist banal - der Intellekt trägt wenig zur Zufriedenheit bei.
Das Leben wird zur Totgeburt, wenn es der Vergangenheit oder Zukunft überantwortet wird.
Das ist jetzt natürlich keine große Erkenntnis, aber in letzer Zeit habe ich immer öfter das Gefühl, dass offensichtliche Erkenntnisse nur aufgrund ihrer Einfachheit nicht zu Konsequenzen führen. Begreifen ist aber noch die einfachste Übung, die Umsetzung bedeutet sich selbst zu ändern - und das ist die Krux - ohne Konsequenzen scheitert man auch an der einfachste Erkenntnis.
Das ist mein heutiger Schluckauf.
Ich kann schon rethorisch irgendwelche Schlussfolgerungen um mich schmeißen. Alles aber nur Mundstuhl, wenn die Schlussfolgerungen nicht dazu führen, dass sie automatisch Konsequenzen in mir, im Moment haben.
Wir begreifen viel - Die Brutalität der Gesellschaft. Das trotzdem nicht alles was geblasen wird Trübsal ist. Das es die Möglichkeit gibt seine Konditionierung abzulegen und gleichzeitig die tragische Realität eine Arbeitsdrohne zu sein.
Alle wissen, wie es sein sollte - aber nur ein paar schaffen es, auch nur die einfachsten Soll-Erkenntnissen zum gelebten Zustand zu machen.
Ich verstehe diese Zeilen als Auto-Ass-Kick.
Montag, 17. August 2009
Absoluter Schnack...
Work hard, party hard. Stop thinking...
McKinsey lässt grüßen.
http://www.zeit.de/2006/21/McKinsey_21
Wer kann widerstehen?
BUK die Scheißhausfliege oder auch nicht.....?
McKinsey lässt grüßen.
http://www.zeit.de/2006/21/McKinsey_21
Wer kann widerstehen?
BUK die Scheißhausfliege oder auch nicht.....?
Abonnieren
Posts (Atom)